In heimischen Gefilden

Meine Recherche auf dem Märkischen Landweg

25. Oktober 2020 • von M. Jacobi

In Corona-Zeiten ist es mit den Fernreisen nicht weit her. Entweder im Zielland grassiert das Virus allerorten, oder man wird dort (weil selbst aus dem Risikogebiet kommend) gar nicht erst ins Land gelassen. Urlaub zu Hause heißt das Stichwort in unseren pandemischen Zeiten. Wie gut, dass unser dünn besiedeltes Brandenburg genügend Ausflugsziele und Urlaubsregionen für ein ganzes Jahr bereithält. (Im Saarland sähe das wohl schon anders aus.) Und wie es der Zufall will, beauftragt mich die gute Bintang-Redaktion in diesen Tagen mit einem Artikel über den Märkischen Landweg.

Passend zur aktuellen Nachfrage nach Naherholungszielen wird, ähnlich wie im Lonely Planet zu den Legendären Wanderrouten dieser Welt, ein Sammelband mit Wanderrouten in Deutschland erstellt. Da freut es mich natürlich, meine Heimatregion mit dem Märkischen Landweg doch durchaus würdig vertreten zu sehen. Die Recherche gestaltete sich übrigens ungewöhnlich, weil mitten im Herbst und nicht wie üblich in der warmen Jahreszeit. In den letzten Jahren bin ich immer mal wieder einzelne Etappen des Fernwanderwegs gewandert oder mit dem Rad gefahren, von daher bot sich die Gelegenheit mit dem mir noch unbekannten Mittelstück der Etappen 4 bis 6 eine Lücke in meiner gedanklichen Trekking Map von Brandenburg zu schließen – und durch ohne eine Menschenseele weit und breit durch tolle Herbstfarben zu wandern.

Der Band erscheint erst im kommenden Jahr und wird dann ebenfalls auf meiner Website bekanntgegeben.

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